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Fussball Europameisterschaft 2020 – Es gibt sie doch!

Kleines Bergdorf in den Schweizer Alpen wird Leuchtturm in der Corona-Nacht

Die gute Meldung gleich vorab: Die Bergdorf-EM 2020 wird im Spätsommer v. 28.- 30. August 2020 stattfinden. Das haben die Organisatoren des aussergewöhnlichsten Fussball-Turniers der Alpen beschlossen. Angesichts der Auswirkungen der pandemischen Corona-Krise wird das europäische Bergdorf-Turnier jedoch erst gegen Ende August 2020 in der Ottmar-Hitzfeld-GsponArena oberhalb des Walliser Bergdorfes Gspon nahe Staldenried starten.

In ausführlichen und gut bedachten Gesprächen mit den teilnehmenden Mannschaften, den Ausrichtern, Sponsoren, Unterstützern und mit medizinischen Fachleuten sowie den freiwilligen HelferInnen hat man sich entschieden, im Gegensatz zur UEFA EURO 2020™, das Turnier nicht ausfallen zu lassen oder in das kommende Jahr zu verschieben.

Damit wird die kleine Walliser Berggemeinde Gspon mit eigentlich nur fünf festansässigen Einwohnern zum Leuchtturm in der Corona-Nacht. Überhaupt sind die Organisatoren der Bergdorf-Europameisterschaft 2020 um den Präsidenten des Organisationskomitees Fabian Furrer gut aufgestellt. Während zur offiziellen UEFA EURO 2020™ noch nicht alle Spielpaarungen für die Vorrunde fix waren, steht das Programm der kleinen Fussball-Schwester längst fest.

Alle beteiligten Bergdorf-Mannschaften haben sich damit einverstanden erklärt, die Spiele stattfinden zu lassen, sofern bis Ende August 2020 die dafür erforderlichen Bedingungen vorliegen. Gedacht ist dabei in erster Linie an die Gesundheit der Zuschauer, Spieler und Helfer aber auch auf die erforderliche Reise- und Bewegungsfreiheit innerhalb der beteiligten Länder.

Neben vielen internationalen Stimmen hat sich auch der Ehrenbotschafter der Bergdorf-Europameisterschaft 2020, Sepp Blatter, positiv zu den Plänen der Organisatoren geäussert. Mit ihrer Initiative wird die Bergdorf-EM 2020 (28. – 30. August 2020) zeigen, dass die Menschen nach dem erwarteten Höhepunkt der Corona-Krise auch wieder schnell und sicher zum Alltag und damit auch zu den schönen Seiten des Lebens zurückkehren können. Das setzt ein klares Zeichen in einer Welt, in der momentan alles auf Restriktionen, Stillstand und banges Abwarten abgestellt ist.

Natürlich geht die gesundheitliche Sicherheit aller Beteiligten vor. Deshalb hat sich das Organisationskomitee der Bergdorf-EM 2020 im Kontakt zu Medizinern und Verantwortungsträgern begeben. Folgende Statements dürfen wir an dieser Stelle veröffentlichen:

Dr. med. Jörg Zehetner
Swiss1Chirurgie Dr. med. Jörg Zehetner, Professor (USC) MMM. FACS, FEBS (hon.)

„Es gibt Wichtigeres im Leben als Fussball. Momentan kämpfen nicht nur Ärzte und Pflegepersonal gegen das Corona-Virus. Wir alle können mittels „social distancing“ und Hände-Hygiene unseren älteren und kranken Mitmenschen helfen, indem wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen und damit die Kapazitäten im Gesundheitssystem nicht überlasten. Wir werden es schaffen, und nichts wäre schöner, wenn Ende August 2020 die Bergdorf-EM ein Zeichen wäre, dass wieder die Normalität zurückgekehrt ist. Und damit wieder Fussball wieder zur schönsten Nebensache der Welt wird.“

Martin Andermatt
Martin Andermatt, Trainer der Schweizer Bergdorf-Nationalmannschaft

«Solidarität, Identifikation und Teamspirit. Dies ist in diesen Tagen mehr denn je gefragt. Als Trainer der Schweizer Bergdorfnationalmannschaft kann ich mich mit den jetzigen Massnahmen, die getroffen worden sind, vollumfänglich identifizieren. Das Verständnis und die damit verbundene Solidarität mit unseren Partnern für unser soziales Engagement «Bergdorf-EM» ist riesig und beispielhaft.

Der Ball soll bald wieder rollen. Wir freuen uns, die Bergdorf-EM zu einem späteren Zeitpunkt durchführen und zusammen mit unseren Partnern ein positives Zeichen in der Gesellschaft zu setzen. «Back to the roots» mit den Gedanken des Teamspirits.»

Fabian Furrer
Fabian Furrer, Präsident Verein Bergdorf-EM und Bergdorf-EM 2020

«Wir möchten die Bergwelt und ihre Bevölkerung optimistisch in Szene setzen und zeigen, dass die Menschen in den Bergdörfern und ländlichen Regionen seit jeher gewillt sind, um ihr Überleben zu kämpfen. Dies ist heute nicht mehr sicher, wo die Unterstützung der Berggemeinden immer wieder eingeschränkt wird. Die Alpen sind ein schützenswerter Lebens- und Freizeitraum zugleich und haben eine globale Ausstrahlung. Hier treffen sich Zukunft und Vergangenheit, Kultur und Industrie, Tradition und Moderne. Das macht sie so einzigartig. Mitten drin unsere Heimat – die faszinierende Schweizer Bergwelt. Unsere Geschichte „Bergdorf-EM“ beinhaltet sportliche, natürliche, kulturelle, touristische und soziale Kapitel. Jeder kann helfen, gemeinsam für sich und andere seinen Berg zu versetzen. Wir werden dafür sorgen, dass der Ball immer, wenn auch später, am Rollen bleibt.»

Viele ähnliche Statements geben uns die Gewissheit, dass unsere Entscheidung für die Bergdorf-EM 2020 (28.- 30. August 2020) die richtige sein wird.

Bis dahin hoffen wir, dass die Menschen überall in der Welt gesund durch eine schwierige Zeit kommen, in der wir besonders wissen, dass Besonnenheit, gegenseitige Rücksicht und Solidarität aber auch die Hoffnung auf das wieder normale Leben danach die Treiber für ein gutes gesellschaftliches Miteinander sind.

Wir werden aktuell laufend über den Stand der Entwicklungen zur Fussball Bergdorf-EM 2020 in Staldenried/Gespon auf um die 2‘000 Höhenmetern berichten.

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