Web Analytics

Reisebericht Bergdorf-EM Deutschland

Goodbye und Auf Wiedersehen – Dritter und letzter Tag im Thüringen Wald

Wenn es am schönsten ist, sollte man gehen. So schmerzlich diese Einsicht auch ist, werden wir heute, am dritten Tag unserer Thüringenreise, eine wunderschöne Region voller verlockender Angebote und historischer Highlights verlassen müssen. Hier, wo die deutsche Nationalmannschaft für die Bergdorf-EM 2021 in Steinbach-Hallenberg ihr Zuhause hat, haben wir eine Menge herzlicher und engagierter Menschen kennengelernt. Und wir haben historische Stätten besucht, Sport- und Freizeitangebote erlebt und eine Kulinarik und Gastfreundschaft genossen, die es so längst nicht überall gibt.


Doch bevor wir gehen, haben wir noch ein paar interessante Termine am Vormittag, auf die wir uns genauso freuen wie auf eine entspannte Rückreise in unsere Schweizer Heimat.

Noch einmal das beste Frühstück geniessen

Wie schon am Vortag hatten wir auch heute wieder ein ausgezeichnetes und üppiges Frühstück, mit dem unsere Gastgeberin in der Pension „Barbara“ den Tisch mehr als reichlich gedeckt hat. Mit uns am Frühstückstisch sitzt Mirco Robus, der uns durch den kurzen aber intensiven Vormittag begleiten wird. Schon jetzt tauschen wir erste Erinnerungen aus, selbst wenn diese gerade einmal ein zwei Tage alt sind.

Dann geht alles irgendwie schnell. Die herzliche Verabschiedung von Barbara Milnarik eröffnet den Arbeitsvormittag, der seinen Beginn hat beim Bürgermeister von Schmalkalden, Thomas Kaminski, der uns bereits im wunderschönen Rathaus von Schmalkalden erwartet.

Bürgermeister von Schmalkalden ist Unterstützer der Bergdorf-EM 2021

Noch vor unserer persönlichen Audienz lässt es sich Thomas Kaminski nicht nehmen, uns das aufwändig restaurierte Rathaus der Kleinstadt in einer kleinen Führung vertrauter zu machen. Wir staunen über den historischen Ratssaal genauso wie über so Vieles, was uns in den vergangenen Tagen begegnet ist.

Im persönlichen Gespräch erfahren wir dann, dass Thomas Kaminski schon lange ein echter Fan der Bergdorf-EM ist. Und er lässt uns wissen, dass seine Unterstützung dem FC Steinbach-Hallenberg genauso gilt wie der gesamten Idee  und Tradition der Bergdorf-EM. Und natürlich gehören dazu auch die vielen sozialen Projekte, die mit diesem aussergewöhnlichen internationalen Fussball-Turnier verbunden sind.

Thomas Kaminski lobt die verbindende Idee, die Deutschland und die Schweiz genauso einander näher bringt wie speziell das Wallis mit Thüringen. Und noch während wir im Gespräch sind, wachsen auch schon die nächsten Ideen, wie diese Zusammenarbeit weiter ausgestaltet werden kann. Auch weit über die Bergdorf-EM 2021 hinaus. Als Dankeschön und Erinnerung lassen wir „Magie der Alpen“, das Gewürz zur Bergdorf-EM zurück und freuen uns, dass der eigene Geschmack des Wallis nun auch in Thüringen angekommen ist.

Zum Bergdorf-EM-Frühschoppen in die Biermanufaktur

Dann warten schon Dr. Kristin Lenk, Mirco Robus und die Brauer aus der Schmalkaldener Biermanufaktur auf uns. Im Bergdorf-EM-Frühschoppen geht es weniger ums Trinken, sondern mehr ums Reden. Zahlreiche Medienvertreter, auch das regionale Fernsehen, sind dabei und zeigen sich überaus interessiert an der Sache und natürlich auch an uns. Ein wenig fühlen wir uns dann schon als Exoten und sind froh, als es dann um das spezielle und exklusive Bier zur Bergdorf-EM geht. Das kann leider noch nicht verkostet werden, da es noch im Prozess ist.

Allerdings hindert das niemanden daran, auch jetzt schon, zu einer eigentlich für Bier frühen Stunde, ein paar Proben aus der Schmalkalder Biermanufaktur zu nehmen. Und siehe da, es schmeckt hervorragend. Genauso wie die echte Thüringer Rostbratwurst, die es natürlich auch dazu gibt. Klassisch ohne Senf, so wie der Thüringer das mag. Und wer eben doch will, zieht sich einen Streifen Senf auf die leckere Grillwurst.

Alle Gespräche, Interviews und Statements laufen jetzt in einer gelassenen Atmosphäre, dank auch der ausgezeichneten Moderation durch Dr. Kristin Lenk und unseren Medienbetreuer Mirco Robus.

Zeit, Goodbye zu sagen

Time to say goodbye – Jetzt ist es soweit. Der Zug wird wohl nicht auf uns warten und wir nehmen Abschied aus einer Runde und einer Region, die uns wichtig geworden ist. Mit ihrer Natur, ihren Orten , Burgen, Schlössern und vor allem mit ihren Menschen. Wie tief uns diese drei Tage geprägt haben, wissen wir jetzt vielleicht noch nicht, da Vieles erst viel später noch einmal in Erinnerung kommt und sich dann auch in viel feineren Facetten zeigt.

Aber wenn wir Goodbye sagen wissen wir auch, dass das Auf Wiedersehen heisst. Denn bestimmt werden wir uns wiedersehen, wenn die Zeit und die Gelegenheit dafür gekommen sind. Das kann zur Bergdorf-EM 2021 ebenso sein wie zum Projekt GGK, das ja eigentlich schon auf Hochtouren läuft und dann im Februar 2021 mit den ersten tollen Aktionen am Kleinen Matterhorn in Zermatt so richtig in die Gänge kommt.

Spätestens dann sehen wir viele der Menschen wieder, die wir hier kennenlernen durften. Und darauf freuen wir uns.

Der Himmel weint

Jetzt aber liegt eine mehrstündige Zugfahrt nach Basel vor uns und sicherlich werden wir unterwegs nicht nur stumm aus dem Fenster schauen, sondern gemeinsam die eine oder andere Erfahrung bereits schon etwas aufarbeiten.

Und wie das so ist, beginnt während der Bahnfahrt auch der Regen. Es scheint, der Himmel weint, während wir uns weiter und weiter von einer der schönsten Regionen Deutschlands entfernen. Aber dafür wächst die Vorfreude auf das Wallis, weil wir wissen, dass wir und die Idee zur Bergdorf-EM hier zu Hause sind und es schon bald ein freudiges Wiedersehen geben wird. Und wir wissen, dass der Kanton Wallis und der Thüringer Wald in den letzten Tagen ein gutes Stück weiter zusammengewachsen sind.

Bis dahin

Fabian Furrer und Beat Ambord aus dem Zug nach Basel

23.8.2020 - Willkommen im Thüringer Wald – Ein Resümee zum ersten Tag unserer Reise Thüringen mit allen Sinnen erleben – So war unser Tag 2 im Thüringer Wald

Nach einem interessanten und informativen Tag 1 und einer selig entspannten Nacht in der Pension darf heute Tag 2 beginnen. Wir, Fabian Furrer und Beat Ambord, sind wundervoll ausgeschlafen und freuen uns auf ein Tagesprogramm, das so Einiges in sich hat. Aber wir sind ja hier nicht ausschliesslich auf Vergnügungsreise, sondern wollen eine Region mit ihren Menschen näher kennenlernen, die viel mehr mit der Schweiz und dem Wallis zu tun hat, als es die Bergdorf-EM und das Projekt GGK allein vermuten liessen. Aber dazu später mehr.

Der perfekte Start in einen perfekten Tag

Womit beginnt der perfekte Tag? Na klar, mit einem guten Frühstück. Wenn das Frühstück aber mehr als nur gut ist, dann sind Sie in der Pension „Barbara“ in Schmalkalden aufgewacht. Was hier aufgetafelt und dem verwöhnten Gaumen angeboten wird, sprengt alles, was wir bisher erlebt haben. Man, oder besser Frau Barbara, scheint hier einer Tradition aus dem asiatischen Raum zu folgen, wo man für Gäste bei einer Einladung zum Essen so viel auftischt, das vom Tisch selbst nichts mehr, oder nicht mehr viel, zu sehen ist. Und der Frühstückstisch in der Pension „Barbara“ ist tatsächlich kein kleiner.

Neben der schieren Menge ist es vor allem aber die Qualität, die schon optisch Spass macht. Alles, was sich frisch zubereiten lässt, ist auch frisch und liebevoll vorbereitet, so dass hier das Auge schon isst, bevor der Gaumen etwas schmecken kann.

Barbara entpuppt sich als beste Tourismus-Information der Umgebung

Wenn sich der Besucher einer thüringischen Stadt nach den besuchenswerten Highlights der Region erkundigen will, geht er normalerweise ins Tourismus-Büro, das hier Tourismus-Information heisst. Das aber braucht es nicht, wenn man sein Domizil in der Pension „Barbara“ in Schmalkalden aufgeschlagen hat. In ihrer unverwechselbar charmanten, erzählfreudigen aber niemals aufdringlichen Art zieht die Hausherrin die Gäste in den Bann, berichtet vom Besten in der Region, verrät auch die kleinen Geheimnisse hinter den grossen Geschichten und weiss dabei immer auch ganz genau, wie man wohin kommen kann.

Dass Erstaunliche dabei: Barbara scheint ein überaus feines Gespür dafür zu haben, was der Reisende sucht und weiss auch, wo er das finden kann. Da muss jedes touristische Büro passen. Und wenn die einen schwätzen und lauttönend irgendwelche vermeintlichen Highlights anpreisen, erzählt Barbara vom Leben der Menschen, von Gestern und Heute, gern auch von Vorgestern und hat immer so etwas, wie den besten Tipp, der dann schon fast so etwas wie ein Geheimtipp ist.

Wer also mehr von der Region rund um Meiningen und Schmalkalden wissen und erfahren will, der geht zu Barbara.

Von Sprungschanzen und Olympiasiegern

Irgendwie scheint er Tag 2 unserer Reise in den Thüringer Wald etwas Besonderes zu offerieren. Ein kurzer Blick in das Tagesprogramm zeigt, dass heute Sport, Kultur, Geschichte und Kulinarik die zentralen Punkte sind, um die sich alles dreht. Ein wenig von Kulinarik und Geschichte durften wir ja schon bei Barbara erleben.

Jetzt kommt der sportliche Teil. Und der führt uns direkt in die Werner-Lesser-Arena nach Brotterode. Hier treffen wir nicht nur auf eine Sprungschanzenanlage, sondern auch auf Sven Fischer, der als vierfacher Olympiasieger und international äusserst erfolgreicher und bekannter Biathlet den deutschen Wintersport mit geprägt hat, wie kaum ein anderer. Unter anderem als zweifacher Biathlon-Gesamt Weltcup Sieger und mehrfacher Gewinner in einzelnen Disziplinen hat sich Sven Fischer in die Geschichtsbücher des Biathlon-Sports eingetragen. Selbst geboren in Schmalkalden ist Sven Fischer mit Thüringen sehr stark verbunden und immer ein echter Thüringer geblieben.

Während der kurzen Führung an der Sprungschanze am Inselsberg in Brotterode erfahren wir nicht nur viel über die Sportförderung, die hier schon bei den Kleinsten beginnt, sondern auch, wie eng der Sport der Skispringer hier mit dem Namen Simon Ammann verbunden ist. Wer damit nichts anfangen kann: Simon Ammann ist einer der erfolgreichsten Skispringer der Schweiz. 2009 hatte Ammannn in Brotterode einen Schanzenrekord aufgestellt, der erst 2019 gefallen ist. Und in der Welt der Skispringer gilt: Wer im Weltcup etwas erreichen will, der muss über Brotterode gehen. Selbst als Orakel für die legendäre Vier-Schanzen-Tournee darf die Inselsbergschanze herhalten. Wer hier vor der Tournee etwas stemmen kann, startet dann bei der Vierschanzen-Tournee erfahrungsgemäss so richtig durch.

Im Fachsimpeln und vertieften Gesprächen mit Sven Fischer wird klar, das ist unser genau richtiger Partner  für Sport, Ernährung und Lebensweise, wenn es um unser Filmprojekt „Gefangen im eigenen Geist und Körper“ geht. Und Sven Fischer sagt zu und wird so schon im Februar 2021 am Kleinen Matterhorn zum besonderen Fussballspiel mit echtem Höhen-Niveau dabei sein. Als Linienrichter ebenso wie als Experte für unser Filmprojekt. Denn genau hier ist auch der Start für die Dreharbeiten zum GGK-Projekt im Wallis.

Übrigens: Ganz in der Nähe von Brotterode liegt in einem engen Tal das kleine Örtchen Ruhla. Hier ist seit 1891 die Uhrenindustrie ansässig, die sich im geschichtlichen Zusammenhang immer wieder anders aufgestellt hat. Ob hier eine weitere Verbindung zur Schweiz zu entdecken ist? Das lassen wir offen.

Oberhof – Das Wintersport- und olympische Trainingszentrum im Thüringer Wald

Nach der eigentlich kleinen Schanze in Brotterode, geht es nach Oberhof. Die kleine Stadt am Rennsteig ist bekannt als Wintersportzentrum und Olympisches Trainingszentrum für Skispringer, Biathleten, Langläufer und Skispringer. Eine Grossschanze, die Bob- und Rennschlittenbahn, zahlreiche Loipen und das international bekannte Biathlon-Stadion sind im Sommer eher stumme Zeugen einer im Winter äusserst aktiven Sportwelt in Thüringen.

Was aber auch jetzt einfach bestechend ist, sind die ausgedehnten Wälder mit ungezählten Wanderwegen, die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Oberhofer und das Flair eines Ferienortes, der zu jeder Jahreszeit Besucher aus aller Welt anzieht.

Museum Schloss Wilhelmsburg für Geschichte und Geschichten

Im Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden treffen wir Dr. Kai Lehmann. Kai Lehmann ist Historiker und Museumsdirektor im Schloss Wilhelmsburg und daher hier so etwas wie der Hausherr. Schon gestern haben wir uns auf diesen Tagespunkt gefreut, hatten aber keine Ahnung davon, was uns hier tatsächlich erwartet.

Nach der herzlichen Begrüssung und einigen einführenden Worten geht es schnell zur Sache. Und wenn jetzt der eine oder andere meint, „Museum, ach wie tröge“, dann wissen wir es jetzt schon besser. Wer das Schloss Wiilhelmsburg auf seinen Reiseplan setzt, schreibt damit eine von hundert Sachen auf, die man im Leben erlebt haben sollte.

Warum das so ist, erfahren wir in einer Führung, die eigentlich jeder gestalten kann, wie er es braucht. Mancher läuft hier einfach einmal durch und meint, gesehen zu haben, was wichtig scheint. Andere nehmen sich mindestens einen halben Tag Zeit und schlendern in fünf Stunden immer intensiver durch ein Stück deutscher Geschichte, die hier völlig anders erlebbar ist, als das ein klassisches Museum anbieten könnte.

Interaktiv, tiefgründig, voller Erlebnisse aber auch mit einer kleinen Portion Humor oder dem Augenzwinkern hinter den Fakten  bietet das Schloss Breitungen Einblicke in eine Zeit, die vor vielen Jahrhunderten begann und bis heute weitergeht. Weil es die Menschen sind, die Geschichte schreiben.

Wir haben ja nun in unserem Leben und auf unseren Reisen schon viele Schlösser und Museen gesehen, aber Schloss Wilhelmnsburg läuft allen den Rang ab. In der gesamten Art der Darstellung ist das auf der Welt einzigartig und hat uns vollkommen verblüfft. Und Verblüffung ist letztlich das Beste, was Menschen geboten werden kann. Allein was hier geboten wird ist schon ein guter Grund, für ein Wochenende nach Thüringen zu kommen, egal wo im deutschsprachigen Raum man lebt.

Im ausführlichen Gespräch mit Dr. Kai Lehmann wird klar, dass Thüringen über sehr viele solcher besonderer Orte für die ganze Familie verfügt und wir wundern uns, wie schlecht solch eine grossartige Ansammlung natürlicher und historischer Schätze kommuniziert wird. Meist ist es so, dass irgendwelche Angebote und Highlights in teuren Hochglanzprospekten über alle Massen gelobt werden und dann nicht halten können, was der Prospekt verspricht. Hier ist es ganz anders: Eine sehr schwache Vermarktung und kaum eine vernünftige Ausspielung sind genau das Gegenteil von dem, was hier an Besonderem, Einzigartigem und Grossartigem geboten wird. Man müsste es eben nur entdecken dürfen. Aber was nicht kommuniziert wird, werden viele auch nicht entdecken.

Und für das Schloss Wilhelmsburg gilt: Wer nicht hier gewesen ist, wird die Reformation nicht verstehen, wird Martin Luther nicht verstehen und wird auch Huldrych Zwingli, den Zürcher Reformator, nicht verstehen. Abgesehen von der Einmaligkeit des am besten erhaltenen Renaissance-Schlosses im deutschsprachigen Raum.

Für uns wird auch hier schon wieder klar, dass Thüringen eine Zielregion ist, die in keinem Reisebüro und bei keinem Busunternehmer mit Reiseangeboten fehlen darf. Egal ob in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz.

Von Waffen, Weinen und Kochlöffeln

Suhl ist in Thüringen vor allem bekannt als „Stadt der Waffen“. Das liegt weniger daran, dass die Suhler etwa besonders schiess- oder kampfwütig wären, sondern vielmehr daran, dass es hier ein exzellentes Waffenmuseum für Handfeuerwaffen gibt, dass so in Europa einmalig ist.

Eine Führung offenbart uns wundervolle grosse und kleine Geschichten, bringt ab und zu ein leichtes Schauern und verblüfft mit inhaltlicher Tiefe und so mancher Überraschung, die den Suhler Waffenschmieden und Graveuren einen weltweit ausserordentlich guten Ruf eingebracht haben.

Kleiner Tipp für Insider: Wer Suhl etwas genauer kennt weiss, dass hier bis vor knapp dreissig Jahren das legendäre Kleinmotorrad „Simson“ hergestellt wurde. Bekannteste Produkte dürften die Kleinroller „Schwalbe“ sein, die bis heute überall in der Welt begehrt sind und in einer handgefertigten Neuauflage in Kleinserie durchaus auch schon einmal 7`000 EUR kosten können. Zu sehen sind die Fahrzeuge im Fahrzeugmuseum Suhl im CC Congress Centrum Suhl.

Die einen spinnen Gold aus Stroh, andere machen aus Heu ein Lebensgefühl

Nein, wir treffen uns nicht mit Rumpelstilzchen, wenngleich in der besonderen handwerklichen Fähigkeit doch ein paar Parallelen nicht zu verleugnen sind. Während die kleine garstige Märchengestalt aus Stroh Gold spinnen kann, verfolgt der Heu-Heinrich eine ganz andere Philosophie.

Heinrich Meusel aus Neuhaus am Rennweg hat einen landwirtschaftlichen Betrieb, in dem sich alles irgendwie um Heu dreht. Das kräuterreiche und aromatisch duftende Bergwiesenheu wird hier nicht nur als Futtermittel geerntet. Der legendäre Heu-Heinrich geht viel weiter und kreiert aus duftendem Heu auch solche Sachen wie Wellness- und Naturpflegeprodukte. Begehrt sind Heublumen-Salben oder Heublumen-Hautöl genauso wie das Bio-Kräuterheubad oder Heublumen-Naturkosmetik.

Auch das dürfen wir erleben und nehmen so ein Stück Thüringen mit auf unsere Reise in einen dritten Thüringen-Tag, der wieder mit Spannendem, überraschendem und Einzigartigem den Ball weiterspielt bis in das nächste Jahr, wenn wir uns alle zur Bergdorf-EM 2021 oder zum Projekt GGK im Wallis wiedertreffen werden.

Weiter geht unsere Reise nach Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens. Dabei geht es uns gar nicht so sehr um die Stadt Erfurt selbst. Viel verlockender ist das Speiserestaurant „Bachstelze“, nur wenige Kilometer von der Landeshauptstadt Thüringens entfernt. In ländlicher Lage im Ortsteil Bischleben entdecken wir eine gastronomische Perle, die der Thüringen-Besucher nicht verpassen sollte, wenngleich die Aussichten auf einen freien Platz in der „Bachstelze“ dank der grossen Nachfrage eher gering sind. Wir haben reserviert und damit die besten Plätze im Gartenlokal, dass uns in vielerlei Hinsicht tatsächlich nicht nur begeistert, sondern doch schon entzückt.

Maria Gross – Die exzellente Gastgeberin mit Herz und wahrem Sterne-Niveau

Gastgeberin in der „Bachstelze“ ist Maria Gross, vielen Insidern auch unter der Marke Maria Ostzone bekannt. Auch wenn die meisten meinen, Maria nicht zu kennen, haben Sie sie  vielleicht doch schon in unterschiedlichen Kochsendungen erlebt. „Grill den Henssler“, „Kochduell“, „ZDF – Küchenschlacht“, „Kitchen Impossible“, „Grill den Profi“ oder „The Taste“ sind nur ein Teil ihrer medial wirksamen Auftritte.

Übrigens erkochte sich Maria Gross 2013 ihren ersten Michelin-Stern und war damit jüngste Sterneköchin Deutschlands. Ihr Credo allerdings lautet: Ich koche nicht für Sterne, sondern für meine Gäste.

Und das macht die gelernte Köchin auch in richtiger Spitzenklasse, wie wir schon bald erfahren werden. Die engste Verbindung hat Maria Gross übrigens zum Wallis, wo sie mehrere Jahre in Zermatt in verschiedenen Anstellungen mit ihren Kochkünsten unterwegs war. Und weil das so ist, entdecken wir in der ausserordentlich passenden Dekoration der gesamten Location auch ein paar Bilder aus Schweizer Zeiten, so auch vom Matterhorn.

Dann wird es richtig interessant. Wie in jeder guten Familie gilt: Gegessen wird, wenn alle am Tisch sind. Vielleicht ist das nicht nur den guten alten Sitten zu verdanken, sondern auch ein Teil der derzeit geltenden Corona-Regeln. Aber es ist schön, es ist gut und es macht Spass.

Perfektioniert von einer exzellenten Wein-Begleitung wird dann aufgefahren, was Küche und Keller zu bieten haben. Natürlich in bester Thüringer Manier, mit Deftigem, Feinem, Verführerischem und was sonst so die Thüringer Küche auszeichnet. Verkauft wird das Ganze als Casual Fine Dining am Samstag und hat alles, was Überraschung, Genuss, Verblüffung und Exzellenz bedeuten können. Generell gilt in der „Bachstelze“ von simpel bis High End ist alles möglich.

Wir haben uns den Bauch so richtig vollgeschlagen und dabei in vielen persönlichen Momenten und Gesprächen auch jede Menge Spass gehabt. Mit dem Effekt, dass die uns nachfolgenden Gäste eine halbe Stunde warten mussten, bis wir das Feld geräumt hatten. Aber wenn es etwas wirklich Gutes gibt, kann man davon nie genug bekommen.

Maria Gross wird uns übrigens gern unterstützend im Projekt GGK begleiten und der Welt zeigen, was gute Küche und gesunder Genuss bedeuten können, wenn man regional, saisonal und dennoch auf Spitzenniveau kocht.  Überraschend auch die persönliche Botschaft, die Maria uns auf dem Platzdeckchen hinterlassen hat. So sieht Gastfreundschaft mit Individualität wirklich aus. Wir jedenfalls freuen uns auf ein Wiedersehen mit Maria Gross alias Maria Ostzone.

Proppesatt, glücklich und voller tiefer Einrücke kehren wir zurück in die Pension „Barbara“ in Schmalkalden. Im Wissen, dass uns auch morgen neben einem exzellenten Frühstück wieder ein ereignisreicher Tag erwartet, schlafen wir ein, traumhaft gebettet und wir träumen von Schlössern, Burgen, Sprungschanzen, Waffen und Geschichten, satten Heuwiesen und immer mit dem nachwirkenden Geschmack exzellenter Thüringer Küche.

Was morgen geht

Mit etwas Wehmut schauen wir heute schon auf unseren dritten und letzten Tag in Thüringen. Dann nämlich heisst es abreisen aus einer Region, die uns schon so richtig ans Herz gewachsen ist. Bevor wir uns dann aber in den Zug setzen, haben wir noch ein paar Erlebnisse vor uns.

So beispielsweise den Besuch einer Braumanufaktur in Schmalkalden, wo wohl das erste offizielle Bergdorf-EM-Bier gebraut werden wird. Vielleicht klappt es ja schon mit einer ersten Verkostung.

Ausserdem warten auch noch Bürgermeister Thomas Kaminski und Dr. Kristin Lenk mit dem Bergdorf-EM-Frühschoppen und der Bergdorf-EM-Bratwurst auf uns, bevor wir uns dann gegen Mittag auf die Heimreise begeben werden.

Aber auch davon werden wir berichten. Bis dahin mit sportlichen Grüssen aus dem Thüringer Wald

Fabian Furrer und Beat Ambord

22.8.2020 - Willkommen im Thüringer Wald – Ein Resümee zum ersten Tag unserer Reise

Die erste Nacht nach einem heissen Tag im Thüringer Wald ist vorbei und damit die beste Zeit, den ersten Tag des Besuches in der Heimatregion der deutschen Bergdorf-EM-Mannschaft Revue passieren zu lassen.

Beim gemeinsamen Frühstück tauschen wir, Fabian Furrer und Beat Ambord, unsere ersten Eindrücke der vergangenen 24 Stunden aus. Und eines können wir jetzt schon sagen: Auch wenn uns die Viertausender aus dem Wallis fehlen, erleben wir hier doch eine wunderschöne Landschaft, die aber erst perfekt wird von den herzlichen Menschen, die wir hier überall treffen und von den hübschen Dörfern und Städtchen in Thüringen.

Anreise mit Hindernissen

Begonnen hat unsere Reise hoch oben in der Ottmar Hitzfeld GsponArena und brachte uns mit der Bahn von Basel nach Eisenach. Längere Bahnfahrten sind ja immer ein wenig speziell und bei dem, was wir erlebt haben, wissen wir doch jetzt, dass die Schweizer Bahnen offensichtlich nicht weniger Probleme haben, als die Deutsche Bahn. Also kein Grund zur Beunruhigung. Angekommen in Eisenach sind wir dann doch mit nur einer Stunde Verspätung, was unser Tagesprogramm aber nicht all zu sehr beeinträchtigt hat.

Unter Luthers aufmerksamen Blick

Am Bahnhof Eisenach in Empfang genommen wurden wir von Mirco Robus, dem die Freude auf das Wiedersehen regelrecht ins Gesicht geschrieben war. Immer wieder unter den aufmerksamen Blicken des Reformators Martin Luther konnten wir in einem ersten Anlauf die Stadt erkunden. Als besondere Überraschung und zugleich als herzliches Begrüssungsgeschenk gab es eine kleine Holzkrawatte, hier wohl auch Fliege genannt, mit Schweizerkreuz und Logo der Bergdorf-EM. Eine exzellente Idee, die uns wirklich berührt hat.

Empfang in der Villa Kleine Wartburg

Ein besonderes Highlight des ersten Tages war zweifelsfrei die Villa Kleine Wartburg. Mit unheimlich viel Engagement hat hier ein Bauunternehmer und Investor das Wagnis angestellt, aus einer alten Villa ein etwas anderes, kleines Hotel zu machen. Viele Details sind originalgetreu dem Vorbild der echten Wartburg nachempfunden, so dass man sich hier wirklich wie ein Burgherr fühlen darf. Ob der Aufwand, der hier betrieben wurde, jemals wieder eingespielt wird, bleibt eine offene Frage. Aber darum geht es dem Eigentümer wohl auch gar nicht, zu dem wir sogleich eine gute Freundschaft schliessen durften. Der Macher, Shpetim Alaj, ist sicherlich auch vielen bekannt als Präsident des ThSV Eisenach, der immer wieder auffällig aktiv in der Deutschen Handball-Bundesliga mitmischt.

Interessant, hier mit Spitzen-Handball in Kontakt zu kommen, obwohl wir doch eigentlich vor allem wegen Fussball hierher gekommen sind. Aber Sport verbindet eben, auch über die Grenzen einer Sportart hinweg.

Mit dabei bei diesem Empfang auch die Stadträtin Dorothee Schwertfeger. Schon hier konnten wir einen regen Austausch über die Bedeutung der Bergdorf-EM für den Sport, für den Tourismus und vor allem auch für sie sozialen Anliegen führen.

Endlich Fussball

Zum Mannschaftstraining auf dem Sportplatz Köpfchen bei Steinbach-Hallenberg waren wir gern gesehen Gäste. Begrüsst wurden wir von Frau Dr. Kristin Lenk, die es sich als Moderatorin und Sängerin nicht nehmen lässt, die Thüringer Mannschaft ganz persönlich zu begleiten. Natürlich gab es hier jede Menge sportliche Fachsimpelei und ein bisschen fühlten wir uns schon wie Spione im Auftrag der Schweizer Mannschaft. Waren wir aber nicht, wenngleich wir schon einmal die eine oder andere Schwäche im deutschen Team erkannt haben, die wird dann sicherlich ausnutzen werden. Aber bis zur Bergdorf-EM 2021 sind ja noch einige Monate Zeit, so dass auch hier sicherlich noch vieles anders werden wird. Mit dabei die Fernsehmacher des MDR, die natürlich noch viel mehr erfahren wollten, als wir zum Besten geben möchten.

Ein wenig schmunzeln mussten wir auf dem Weg zum Sportplatz, steht doch dort tatsächlich ein Schild, auf dem Berg steht. Dabei gilt als Berg n der Schweiz doch erst alles, was über 4`000 Meter hoch ist.

Geschichte hautnah erleben

Und weil Thüringen eben auch eine Region voller Geschichte ist, kommt man um den Besuch einer der vielen Burgen und Schlösser nicht herum. Das ist auch richtig so, wie wir schnell bei der Schlossführung im Schloss Breitungen erleben durften. Hie erwartet uns in einer grossen Sammlung von Jagdtrophäen auch ein wahrhaftig kurioses Ausstellungsobjekt. Das Eichhörnchen-Orchester ist wohl das kleinste aber dennoch skurrilste Orchester weltweit. Ob die kleinen putzigen Tierchen tatsächlich Musik machen können, bleibt uns verweht. Aber sie sind aj auch schon tot. Überhaupt nicht tot dagegen sind die Spieler, Trainer und Betreuer der deutschen Bergdorf-Nationalmannschaft.

Kleine Kulinarik

Natürlich geht eine solche Reise nicht, ohnen die kleinen kulinarischen Leckerbissen der Region kennenzulernen. Das alkoholfreie offizielle Bier der Bergdorf-EM aus der Braumanufaktur Schmalkalden gibt es ja nun noch nicht, aber dafür Deftiges nach alter thüringer Art. Dazu gehört die Thüringer Rostbratwurst vom Grill genauso wie das Rostbrätl. Also ein paar kräftige Bissen zur Stärkung und dabei immer auch den Kontakt zu den anderen halten.

So haben wir es beim kleinen Grillfest gemacht, das in dieser speziellen Form wohl die lustigste Party an diesem Tag in ganz Thüringen war. Natürlich im exklusiv zum Anlass passenden Bergdorf-EM-Club und unter fachlicher Kulinarik-Begleitung durch Jens Robus.

Tagesende mit Überraschung

Und irgendwann ging dann dieser Tag doch zu Ende, aber eine Überraschung bleib. Und das sollte die Pension „Barbara“ in Schmalkalden sein, die unser nächtliches Domizil sein wird. Spannend ist hier, dass die Zimmer immer Regionen in der Welt zugeordnet sind. Beat wohnt im Zimmer Afrika und fühlt sich dort wirklich eingefangen von der Atmosphäre einer Lodge mitten in der Savanne und das Wetter am heutigen Tag passt sowieso dazu. Die eigentliche Überraschung aber ist, dass wir in dieser Pension nicht von Zimmern, sondern von kleinen eigenständigen Wohnungen reden. Alles komplett und bestens eingerichtet und einfach exzellent.

Und so freuen wir uns schon auf das Frühstück in der Pension und auf den morgigen Tag.

Was am Tag 2 unserer Reise auf dem Programm steht

Für den Samstag, den zweiten Tag unserer Thüringen Reise haben wir uns Einiges vorgenommen.

Nach dem Frühstück geht die Fahrt gleich nach Brotterode, wo wir uns gemeinsam mit Joachim Lesser vom Wintersportverein WSV Brotterode die Naturschanze in der Werner-Lesser-Arena anschauen möchten.

Von dort geht die Reise nach Suhl, ehemalige Bezirksstadt aber schon immer Sitz des Jagdwaffenmuseums, auf das wir schon recht gespannt sind.

Ein weiterer Höhepunkt wird der Besuch des Schlosses Wilhelmsburg in Schmalkalden sein. Spätestens dort werden wir Dr. Kai Lehmann treffen, der als Historiker und Museumsdirektor einen allgemein exzellenten Ruf geniesst.

Und was wäre Thüringen ohne Oberhof und Erfurt. Während Oberhof das Wintersport-Mekka in Thüringen ist, lädt Erfurt als Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen immer zu einem Besuch ein. Noch sind wir gespannt, wer Heu-Heinrich ist und was uns der Welt- und Europameister im Friseurhandwerk Nico Wolfram zu erzählen hat.

Mit dabei wieder die Presse und Medien, beispielsweise der Fotograf Wolfgang Benkert und die Damen und Herren vom Südthüringer Fernsehen.

Was wir heute alles erleben, erzählen wir dann morgen wieder ausführlich im Video-Reisetagebuch. Bis dahin

Fabian Furrer und BeatAmbord

21.8.2020 - Vom Wallis in den Thüringer Wald

Liebe Fans und Freunde der Bergdorf-EM, liebe Unterstützer des Projektes GGK, liebe Interessenten

Heute, am Freitag, den 21.08.2020, ist ein besonderer Tag. Heute ist der Start zu einer dreitägigen Besuchs- und Informationsreise in den Thüringer Wald. Wir, das sind Fabian Furrer, Mirco Robus und Beat Ambord, sind auf den Spuren der deutschen Teilnehmer der kommenden Bergdorf-EM und wollen direkt vor Ort erleben, wie sich die deutsche Mannschaft aus Steinbach-Hallenberg auf das verrückteste Fussball-Turnier der Alpen vorbereitet. Dazu treffen wir nicht nur die Mannschaft selbst, sondern werden auch spannende Begegnungen mit Bürgermeistern, Gemeinderäten, Olympiasiegern, Spitzenköchen und vielen anderen prominenten Persönlichkeiten aus Thüringen haben. Und natürlich wolle wir auch eine Landschaft erleben, die so in Deutschland einmalig ist.

Im „grünen Herzen“ Deutschlands werden wir aber auch die natürlichen und geschichtlichen Highlights besuchen und im Zusammenhang mit dem Filmprojekt „Gefangen im eigenen Geist und Körper“ GGK sicherlich auch spannende Eindrücke sammeln und eindrucksvolle Begegnungen haben.

Auf der Reise aus dem Wallis in der Schweiz fahren wir mit der Bahn nach Thüringen in Deutschland. Vielleicht kommen dann beim Anblick der Wälder auch schon einmal Heimatgefühle hoch, wenngleich die Berge in Thüringen im Vergleich zu den Bergen des Wallis eher bescheiden in der Höhe und nicht hoch und steil aufragend, sondern eher gedrungen rundlich daherkommen.

Unser erster Zielpunkt im Thüringer Wald wird die weltbekannte Stadt Eisenach sein. Hier ist es vor allem die Wartburg in unmittelbarer Nähe der Stadt, die für einigen Ruhm und geschichtsträchtige Ereignisse steht. Der Legende nach hat Martin Luther hier seine erste deutsche Bibelübersetzung geschrieben und in seiner Schreibstube mit einem Tintenfass nach dem Abbild des Teufels geworfen. Der Tintenfleck ist wohl heute noch zu sehen. Gleich in der Nähe auch das Burschenschaftsdenkmal, das an die 87 Burschenschaftler erinnern soll, die im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 gefallen sind.

Am Sportplatz „Am Köpfchen“ Steinbach-Hallenberg beobachten wir gemeinsam mit dem deutschen MDR-Fernsehen die deutsche Bergdorf-Mannschaft beim Training. Dazu kommen ein paar interessante Persönlichkeiten, die wir hier schon einmal näher kennenlernen dürfen. Und auch die erste Verkostung des deutschen Bergdorf-EM Biers aus einer Schmalkaldener Brauerei dürfte anstehen. Aber bitte alkoholfrei. Das wird sicherlich interessant und spannend. Ganz in der Nähe zieht sich der Rennsteig durch das Thüringer Land. Der Rennsteig ist der Höhenwanderweg des Thüringer Waldes und zieht sich über etwa 170 Kilometer vom Eisenacher Ortsteil Hörschel bis nach Blankenstein.

Anschliessend geht es zum Schloss Breitungen, das mit dem „Eichhörnchenorchester“ und weiteren (Jagd)-Trophäen aus Thüringen ein echtes Besuchermagnet ist. Das Örtchen Trusetal mit dem berühmten Trusetaler Wasserfall besuchen wir dann am Abend. Nach dieser Erfrischung der anderen Art geht es zum kleinen Grillfest mit Jens Robus in den Bergdorf-EM-Club, bevor wir dann kurz vor Mitternacht unser erstes Quartier in der Pension Barbara aufsuchen.

Nicht weniger wichtig als die Naturschönheiten sind uns aber die Menschen, die wir hier in den unterschiedlichsten Locations treffen werden. Und dabei haben wir sicherlich auch die Möglichkeit, die eine oder andere Location im Rahmen unserer Trustify Mystery-Checks mit einem unserer begehrten Zertifikate zu überraschen.

Es wird also ein spannender und abwechslungsreicher erster Tag mit vollem Programm. Und auf den freuen wir uns genauso, wie auf jeden weiteren Tag mit besonderen Begegnungen und Eindrücken, der folgen wird. Wir berichten und laden ein, unsere Video-Reisetagebuch immer aktuell zu verfolgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.