Right To Play Switzerland

SPIEL IST UNSERE ARBEIT

Kindgerecht vermitteln Spiele wichtiges Wissen und Fähigkeiten, die Kindern ermöglichen, selbstbestimmte Entscheidungsträger von morgen zu werden. Spiele steigern das Selbstvertrauen, schaffen gleiche Chancen für Mädchen und Jungen und bauen dort Brücken, wo vorher unüberwindbare Differenzen waren.

Die positive Wirkung von spielbasiertem Lernen ist wissenschaftlich belegt. Spiele machen wichtige Themen erlebbar und fördern kognitive, soziale, emotionale und physische Life-Skills.

UNSERE GESCHICHTE

Alles begann mit dem Jungen im langärmeligen Hemd.

Es war nur wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Lillehammer 1994, als der norwegische Eisschnellläufer Johann Olav Koss eine humanitäre Reise in das neu gegründete afrikanische Land Eritrea unternahm. Als Botschafter der Olympic Aid Organisation (später Right To Play), erfuhr Johann aus erster Hand, wie die Realität des Lebens in einem Land aussieht, indem jahrzehntelang Krieg herrschte.

Als Kinder inmitten ausgebrannter Panzer und umgeben von Bildern der Kriegsmärtyrer spielten, fiel Johann ein Junge ins Auge, der in ihm eine Idee weckte, die die Zukunft von Right To Play prägen sollte:

 

Er traf den Präsidenten Eritreas und bat um Verzeihung: „Ihr braucht Lebensmittel und ich habe euch Sportausrüstung gebracht. Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir leid.“ Der Präsident schaute Johann in die Augen und sagte: „Das ist das schönste Geschenk, das wir je erhalten haben. Zum allerersten Mal werden wir wie Menschen wahrgenommen – nicht nur als etwas, das am Leben gehalten werden muss. Zum ersten Mal können unsere Kinder spielen, so wie andere Kinder auch.“

Johann spürte, dass dies der Beginn von etwas Grösserem war. Seitdem hat die Kraft von Spiel & Sport Millionen Kinder stark gemacht und ihnen die Hoffnung zurückgebracht.